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Kategorien : Geistige Nahrung
WerBinIch?
Wer bin ich? Who am i? Кто я?

Diese Frage versuche ich seit einigen Jahrzehnten zu lösen. Dabei bin ich auf wesentliche ethische Grundsätze gestossen, mit welchen ich mich bis heute auseinandersetze und gelegentlich auch mit anderen Zeitgenossen darüber diskutiere.
Das höchste Prinzip ist für mich dabei das Gebot, welches Jesus Christus auf unsere Welt brachte, die Nächstenliebe. Er hat sie gelebt und praktisch angewandt und populär gemacht. Wenn es auch wenige Zeitgenossen gibt, welche Sein Gebot, mein Prinzip, vor allem anderen hoch halten und diesen Weg als den Königsweg und ein Prinzip des ( ewigen ) Lebens ansehen, so erkenne ich doch auch die Schwierigkeit, diese Balance zwischen töten und getötet werden einzuhalten. Den eigenen Tod in Demut und Respekt dem Willen einer Höheren Macht ( Gott ) gegenüber in Kauf zu nehmen, erscheint mir als ein wesentlicher Evolutionsprozess auf dieser Welt, welche wir Menschen „Erde“ genannt haben. Im Laufe der Zeit meine ich, einen Faden dieses Willens glasklar erkannt zu haben und versuche ihn hier wiederzugeben:
Da wir Menschen als Gäste auf dieser Welt leben dürfen – was einige längst übersehen und ihren Anspruch und ihre Rolle hier weit überschritten haben – gibt es dieses Gebot, was das Überleben auf diesem Planeten in letzter Zeit höchst dramatisch und anschaulich sichtbar macht. Das Prinzip „leben und leben lassen“ beschreibt ( emotionslos ), wie die Nächstenliebe zu verstehen sei.

Ich sehe mittlerweile dem Ausgang meines Lebens entgegen und habe auf dem Weg dorthin die drei Möglichkeiten entdeckt, auf welche Weise es zu Ende gehen kann.
1. Da gibt es die Möglichkeit, dass der Körper selbst seine Funktionen einstellt und ein Versagen an einer Stelle zum Tod führt.
2. Ein Versagen meiner emotionalen Kraft und Tragfähigkeit führt dazu, dass ich mich selbst töten und damit mein Leben beenden wollte.
3. Es fällt einem anderen Wesen ein, sein Leben sei wichtiger als meines und es überhebt sich in dieser grenzenlosen Selbstüberschätzung und tötet mich.
Nun, Jesus Christus hatte die dritte Möglichkeit gewählt und wurde am schwärzesten Tag der Geschichte der Menschheit, dem später so genannten „Karfreitag“, auf brutalste Weise ermordet. Dieses Opfer hat die Geschichte der Menschheit verändert. Ja, es begann mit diesem Opfertod eine neue Zeitrechnung, so bedeutsam wurde dieses mir so grausam vorkommende Ereignis.
Die höchste Erkenntnis, welche mir auf diesem Weg begegnet ist, ist die, welche mir sagt: Ich bin meinen Emotionen gegenüber ( zunächst einmal ) machtlos.

Ich verstehe sie als sehr ursprüngliche Triebe und kann ( zunächst ) ihrer treibenden Kraft nichts entgegensetzen außer mein Verstehen und meine eigene Zuwendung. Wenn ich mein emotionales Wesen in seiner ( treibenden ) Kraft in dieser Weise anerkannt habe, beginnt sich durch diese Haltung ein anderes Verhalten einzustellen. Mein Wesen beginnt diese Zuwendung und Aufmerksamkeit zu spüren und ich fühle mich in Verbindung mit dieser Kraft, mit mir selbst. Ich gewinne Abstand zu meiner Triebhaftigkeit, indem ich mir selbst und meiner inneren Getrenntheit als Wesen dieser Erde Aufmerksamkeit schenke. Der Schmerz, welcher dadurch aufbricht, scheint zunächst grenzenlos zu sein.

Doch mir wurde bewusst, dass es der einzige Weg der Besänftigung sein wird, wie dieser Schmerz zu lösen sei. Und in der Tat:
Es stellt sich ein Wandel ein. Ich empfinde diesen Schmerz weniger bohrend und brennend. Er wird mir zu einer süßen Gewissheit: Hier geht meine Suche weiter!
Erlösung wird zu einer erlittenen Größe. Ich spüre das als Schmerz der Auflösung all des ungelebten Lebens, das mir durch meine antrainierte, allzu enge Lebenshaltung abhanden gekommen war. Die Süße des Lebens bricht wie ein Strom durch den Staudamm meiner falsch verstandenen und übertragenen Erziehung und löst all die Bitterkeit auf, welche mich verhärtete und in Angst verkrümmt festhielt. Hier geschieht Verstehen, hier geschieht Heilung! Zum ersten Mal fühle ich die Kraft der Freiheit, des wahren Aufatmens, des Zuspruchs zu meiner Person und der uneingeschränkten Zuneigung einer Höheren Macht zu mir als dem von Ihm/Ihr geliebten Wesen.

Ich bin ein Kind Gottes! Ich gehöre zum Licht der Welt! Ich bin grenzenlos geliebt und anerkannt! Ich werde Mensch!
Jeder Rückfall in die barbarische Gedankenwelt, in Wortschöpfungen und in Handlungen, welche sich mit Tötungsimpulsen und schmutzigen Anfeindungen gegen Lebewesen dieser Schöpfung stellen, gestaltet sich als ein qualvolles Ereignis, welches mir wieder Fesseln anlegen und den Kontakt zu meiner innersten Kraftquelle zuschütten möchte. Aber mein Freiheitsdrang bringt mich immer wieder zurück an den Punkt der Befreiung. Ja, ich werde darüber hinaus getragen und wage, die mir anvertraute Kraft zu gebrauchen, welche mir die Gewaltlosigkeit anbietet und mir höchste Zufriedenheit und innere Reife gewährt. Ich danke dem Geheimnis des Lebens, das sich mir so bedingungslos offenbart hat. Ich beuge mich Seiner Größe und bringe dieses Erleben durch meine Worte und mein Handeln in diese Welt ein.
Lob und Dank sei Gott, dem Herrn dieser Welt, für die Erkenntnis und die Kraft Seiner Liebe! Amen.
michaelberlin am 04. März 16
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Loesungen
Das ist die Anfangsseite meines Wikis

michaelberlin am 16. Mai 13
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GrundBedarf

Das ist die Home-Seite meines Wikis.
Fuer Menschen, welche noch keine Mitglieder des Wikis sind, habe ich sie hier einmal abfotografiert, damit sie einen Eindruck bekommen koennen, was darin verhandelt wird.
Es geht um den menschlichen GrundBedarf, der im Essen und Trinken, aber auch in dem Beduerfnis nach Recht und Frieden gruendet.
michaelberlin am 13. Mai 13
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Schmerz und Scham
Ich habe zwei Begleiter in meinem Leben erfahren: Schmerz und Scham.
1) Schmerz. Das bedeutet für mich: Verlust von Freiheit, Schutz und Geborgenheit.

Schmerz entsteht meines Erachtens durch Verletzung und Trennung von der Quelle.
Er erscheint mir als Unterbrechung des Angenehmen und Annehmbaren. Ich sehe darin
Ereignisse und Tatsachen (= Veränderungen), welchen wir durch unseren Schutzengel, das ist unsere Wahrnehmung und das Alarmsystem des Körpers, sofortige und meist maximale Aufmerksamkeit widmen.
Ich meine, manche dieser Ereignisse werden wie Schläge und Bestrafung empfunden, je nachdem, wie plötzlich, heftig, oder langandauernd sie sind.
Jesus Christus hielt dem entgegen: „Fürchtet euch nicht!“
Ich sage: „Habt Mut!“
2) Angenehme Gefühle werden, so habe ich das wahrgenommen, viel schneller als selbstverständlich angenommen. Ihre Intensität, so meine ich, wird nach einiger Zeit gedämpft und weniger bis gar nicht mehr wahrgenommen. Ich glaube, der Körper schützt sich damit vor einer Reizüberflutung.
So kann es passieren, dass der Kontakt zu den guten und nährenden Quellen des Lebens scheinbar unterbrochen wird, weil wir meinen, sie seien nicht mehr vorhanden.
Das passiert, so glaube ich, weil wir sie aus unserem Bewusstsein verloren haben.
Und ich denke, das kann nicht passieren, wenn wir uns die guten Dinge des Lebens wieder ins Gedächtnis zurückrufen.
Leider keimen Gedanken des Verlustes erst in der Trennung von den guten Ereignissen und Quellen dieser Welt auf und es entstehen so Unfrieden und Unzufriedenheit, wie Hunger und Durst. Dann, so meine ich, schämt sich der Mensch seiner Bedürftigkeit und wagt es nicht, um erneuten Kontakt zu bitten.

Diese Angst wollte Jesus Christus, so glaube ich, uns nehmen, indem ER sagte:
„Bittet – und was ihr in meinem Namen von Gott, dem Vater bitten werdet, das wird ER euch geben.“
Für dieses Gedächtnis danke ich Dir, Jesus Christus, Sohn Gottes, dem Vater und dem Heiligen Geist. Amen.
michaelberlin am 25. Mai 11
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Das Himmelstor
Diese Bilderfolge zeigt die Skulptur „Der Mauerbrecher“ von Rolf Biebl, welche das Gedenken an die Überwindung der Berliner Mauer wach halten soll. ‚Mensch’ sieht deutlich die Begeisterung des Überwinders dieser Grenze. Er springt mit einer unglaublichen Kraft durch die scheinbar unüberwindliche Wand und es gelingt ihm der Durchbruch. Ein gewaltiges Ereignis!
Zum Eintritt in das Himmelstor wird keine Kraft benötigt. Oder doch? Das Himmelstor ist so klein, wie ‚mensch’ sich das gar nicht vorstellen kann. Eigentlich ist es nur ein Fenster. Und wenn es sich öffnet, drängen sich tausende von Menschen, um auch nur einen winzigen Hauch von Luftzug ergattern und verspüren zu können von der Liebe, welche aus dieser Richtung zu uns Menschen strömt. Da ist ein Schubsen und Schieben, dass einem bange werden kann! Es ist so, wie Jesus sagte: „ Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich
(durch das Himmelstor) gelangt.“
Der Reiche hängt am Irdischen, weil er glaubt, einen Zusammenhang zu sehen zwischen dem „Sichöffnen“ des Him-melstores und des Glücksgefühles, welches sich einstellt, wenn er Güter der Erde sammelt und hortet. Aber er hat sich getäuscht, denn es verhält sich genau umgekehrt! In dem Moment, wo er das Irdische alles loslassen kann, da spürt er seine Würde und seine ihm von Gott gegebene Freiheit wieder. Sicherlich, in den irdischen Gütern steckt von Gott gegebenes Leben und wir dürfen uns auch dieses Lebens bemächtigen. Doch das sollten wir in Maßen tun, denn wir leben in diesem vernetzten System wie in einem Nest.
Doch wenn wir dieses Nest beschmutzen und zerstören – worin und wovon wollen wir dann noch leben?

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Osterfest!
michaelberlin am 21. April 11
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Das Osterwunder
Wieviel war dieser Mensch wert?
Warum feiern wir eigentlich Ostern? Das Frühjahr beginnt, die Bäume treiben wieder Knospen aus und das Ei als Symbol der Fruchtbarkeit und Entstehung von Leben wird als Geschenk weitergereicht. Was hat das alles mit Gott und Seiner Liebe zu uns zu tun?
Wenn ich mich frage, ob mich jemand liebt, dann kann ich das heute mit einem deutlichen „Ja“ beantworten. Warum? Nun, zum einen sind da zwei Menschen sich in Liebe begegnet und haben mich gezeugt. Das heißt, sie sind Zeuge geworden dessen, was es bedeutet, von einem noch keinerlei Verantwortung tragenden Kind zu einem Erwachsenen aufzusteigen und selbst ein Kind in die Welt zu setzen; es zu behüten, zu nähren, es zu lehren und es letztlich dann auch wieder loszulassen. So entsteht ein Bogen der Liebe und Begleitung, welcher sich über die Entstehung eines Menschen breitet und ihm den Weg weist, diese Tradition, das Geschenk des Lebens weiterzutragen von Generation zu Generation. Zum anderen sehe ich:
Dieses Leben ein ganzes Leben lang zu begleiten und die Liebe aufrecht zu erhalten, dazu bedarf es einer Kraft, die weiter geht als das, was ein Mensch sich vorstellen und bewahren kann.
Wir Christen nennen das Segen.
Deshalb ist ein Mensch vor zweitausend Jahren in diese Welt gekommen, der ein „anderes Programm“ und den Auftrag hatte, von einem Vater im Himmel zu reden, dessen Liebe die Liebe eines menschlichen Vaters noch übersteigt.
Der Konstrukteur, der Schöpfer schickte einen Boten mit einer Besonderheit auf diese Erde:
Dieser Bote hatte eine Macht, welche nicht von dieser Welt ist, eine himmlische Macht.
Das wurde einigen, die Ihm gefolgt sind und die Ihn sehen und sein Werk verfolgen konnten, deutlich. Dadurch wurde eine Bewegung von immensem Ausmaß in Gang gesetzt. Er zeigte uns, was es heißt, wirklich zu lieben und Verantwortung zu übernehmen.
Früher glaubten die Menschen, es gäbe nach dem Tod ein Schattenreich, eine "Scheol". Und alle, die im Gericht nicht bestehen, würden dort hingeschickt.
Die Ursache für einen solchen Glauben, meine ich, sei im Schöpfungsbericht, und dort in der Geschichte vom Sündenfall - von Adam und Eva - zu finden.
Der Fluch der auf beide fiel, wird durch Jesus Christus und seinen Tod zum Segen verwandelt.
Die frühe mittelalterliche Kirche machte dem Volk mit dem Fegefeuer Angst und kassierte Unsummen von Geld, um einen Brief zu erhalten, mit welchem die Seele aus diesem Feuer erlöst werden könnte.
Dr. Martin Luther war das ein Dorn im Auge und Anlass, gegen den Ablass und andere Missstände in der Kirche seine zunächst 97 Thesen zu verfassen und später 95 davon öffentlich zu machen.
Das Osterwunder besteht darin, dass es einem gelungen ist, diese Scheol zu durchqueren und am dritten Tag nach seiner Hinrichtung am Kreuz seinen Jüngern und engsten Gefolgsleuten sichtbar und offenbar auch spürbar zu erscheinen, um ihnen zu sagen: „Wer an mich glaubt und an das, was ich euch gesagt habe, der kommt nicht ins Gericht.“
Was bedeutet das? Und welche Auswirkungen könnte das für uns heute haben – bezüglich der Liebe und Begleitung, der Übernahme von Verantwortung für dieses Leben?
Wunder gehen über unser Verstehen. Dort, wo alles wund ist, dort, wo die größte Wunde unseres Lebens, der Tod, welcher uns alle erwartet, steht, dort ist auch Jesus Christus als der, welcher uns vorangegangen ist. Wir kennen Ihn nicht, haben Ihn nie gesehen. Aber wir haben Zeugen. Zeugen der Liebe, welche vor uns waren und diesen Glauben, dass es möglich ist, durch die Scheol zu kommen, bezeugt und letztlich dann auch erlebt haben.
Diese grenzenlose Liebe wird einem Menschen nur dann möglich, wenn er sich nicht mehr auf sich und seine eigene Kraft, sondern auf Gott allein verlässt. Hilfe, dort, wo keine Hilfe mehr möglich scheint und Liebe, dort wo menschliche Kraft versagt; das ist das Geheimnis des Glaubens, welches wir in dem Satz bekennen: „Deinen Tod, oh Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit!“
Der höchste Zweifel, den ein Mensch erleben kann – ungeliebt und völlig getrennt zu sein –, den hat Jesus Christus am Kreuz erlebt. Seine letzten Worte am Kreuz sollen gewesen sein: „Eloï, Eloï, lema sabachtani?“, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ein Verlassensein in der Stunde des Todes – eine unvorstellbare Situation, voll von Angst besetzt, wenn es da keine Begleitung gibt. Deshalb haben Menschen angefangen, Hospizdienste zu leisten, um diese Wunde zu schließen, diesem unglaublichen und letzten Schmerz entgegenzutreten und ihn helfen mit zu tragen. Ich habe diese Unruhe im Angesicht des Todes nur einmal bisher erlebt bei einem Krankenbesuch zweier Schwestern, von denen die eine bereits im Sterben lag.
Am besten kann ich das, was mir dort begegnete beschreiben mit dem Satz, welchen Jesus auch einmal prägte: „Da wird sein Heulen und Zähneklappen.“
Dennoch denke ich, dass der andere Satz: „Wer an mich glaubt und an den, welcher mich gesandt hat, der wird nicht ins Gericht kommen.“ wichtiger ist und genau dieser Angst, welche Heulen und Zähneklappen auslösen kann, ein Gegengewicht geben will.
Der Glaube an einen strafenden Gott beschäftigte selbst Dr. Martin Luther. Und erst das Meditieren des Satzes in der Bibel, welcher im Römerbrief 1, Vers 17 steht: "Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben;wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.", brachte ihn darauf, dass die Vaterliebe Gottes die Liebe, welche ihm sein Vater geben konnte, bei weitem übersteigt.
Und ich; Michael Lamprecht, sehe in dem, was ist, nur Konsequenzen – Folgen der Himmelsmechanik und unserer Handlungen. Aber oft erkenne ich auch eine Bewahrung vor größerem Schaden, wenn das Leben weitergeht und viele überleben. Damit, dass sich ein Mensch in den Rachen des Todes geworfen hat, ist für uns alle ein unglaubliches Zeichen für Heil und ein Verstehen in eine Richtung entstanden, welche dem Bewerten und Anhängen an Bösem und Boshaftem die Macht raubt.
Das Osterwunder ist der Glaube an das Leben und das Zeugnis: Es gibt ein Durchkommen! Es gibt ein ewiges Leben.
Und Jesus sagt zu Dir:
michaelberlin am 04. April 11
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Wieviel einer, der seine Fehler kennt?
Betriebsblind?
An der Konstanzer Hafeneinfahrt steht eine Statue von Peter Lenk. Er nannte sie „Imperia“, weil sie die eigentliche Herrscherin darstellt. Sie verkörpert das, was ich auch in mir selbst als Sucht und Suche wahrgenommen habe. Der Bildhauer hat diese neun Meter hohe Figur meines Erachtens 1993 als Mahnmal errichtet, um sich und diese Welt kritisch zu hinterfragen. 'Mensch' sieht eine Dirne, die zwei weltliche Würdenträger auf ihren Händen trägt und sich, durch eine Mechanik angetrieben, einmal in drei Minuten um sich selbst dreht. Im gleichnamigen Buch von Paulo Coelho, das 2003 erschienen ist, geht es um 11 Minuten. So sind es doch einzelne Künstler und Kunststücke, welche mich neugierig gemacht und auf eine Betriebsblindheit aufmerksam gemacht haben, welche mit dem Thema Sexualität einhergeht.
Vor Jahren sah ich einmal einen Spruch mit einem lustigen Bild dazu, welcher so lautete: „Wer glaubt, er sei ein Engel, ist blind für seine (eigenen) Mängel!“ Und so bin ich vorsichtig geworden, mich selbst als allzu herausragend gegenüber anderen Zeitgenossen zu sehen. Das Bedürfnis, von sich mehr zu halten, als von anderen, erwächst offenbar aus einem Missverhältnis, einem Mangel, welcher diesem Ungleichgewicht durch eigenes Hervortreten, Glänzen und Prahlen entgegenkommen muss. Der Versuch, sich als größer, besser und schöner als andere sehen zu wollen, ist in der Wurzel ein Mangel an Liebe, welche diesem Menschen fehlt, egal, ob er sie sich selbst verweigert, oder ob sie ihm, aus welchem Grund auch immer, verweigert wird. „Hauthunger“ haben Psychologen das Phänomen genannt, welches ein Defizit im zwischenmenschlichen Bereich darstellt.
Die Kontaktpflege und die Intensität des Kontaktes zu einem anderen Menschen ist, so weit ich weiß, eine Sache des Temperaments. Auch regional erscheinen mir südlicher angesiedelte Menschen als temperamentvoller, als im Norden. Aber, was ich sehr stark vermute, ist, dass ein weiterer Faktor stark dazu beiträgt, ob Menschen sich Kontakt holen, und so ihren Hauthunger stillen, oder den Kontakt eher meiden und so in ein Defizit fallen. Dieser Faktor, meine ich, sei davon abhängig, wie dicht Menschen in einer Stadt beieinander wohnen. Diese scheinbare Nähe – dicht an dicht zu wohnen, in U-Bahnen und Bahnhöfen und an anderen Stellen sich zu drängen -, ist erzwungene, nicht selbst gewählte Nähe und erzeugt eher eine Abspenstigkeit, als dass sie ein Bedürfnis erfüllen könnte. Ja, es ergeben sich meines Erachtens eher mehr Konflikte im Zusammenleben, weil die Bedürfnisse der einzelnen Personen gegenseitig gar nicht wahrgenommen werden.
Was kann also die so provokante Erinnerung an die Problematik durch den Bildhauer Peter Lenk und seine „Imperia“, die in Konstanz im Hafen steht, für mich – für den Leser meines kleinen Aufsatzes
( neudeutsch „blog“) sein? Sind Sie betriebsblind? Gönnen Sie sich genügend Hautkontakt? Können Sie sich diesen Kontakt nur in Intimbeziehungen holen, oder gewähren Sie sich und anderen Menschen aus ihrem Umfeld auch diese Nähe und können sich trotz allem abgrenzen?
michaelberlin am 28. März 11
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Wieviel einer, der Frieden bringt?

Frage: Was ist eine geistige Nahrung, welche Zufriedenheit => Frieden bringt?
Ich habe lange dazu gebraucht, das herauszufinden. Warum? Nun, weil ich erkennen lernte, dass ein einziger negativer Gedanke ausreicht, um meine ganze "kleine Welt" (den Inneren Raum) zu vergiften.
Wodurch unterscheiden sich nun positive oder negative Gedanken?
Ich denke, jede Form von Gedanken beinhaltet Energie.
Die positiven Gedanken enthalten sehr viel Energie, während die negativen Gedanken sehr, sehr wenig Energie in sich tragen, ja, eher Energie noch rauben, um nicht "entdeckt" zu werden. Sie tarnen sich in einer Art "Schlachtfeld" - wo gute, positive Gedanken gegen negative, schlechte Gedanken kämpfen.
Es sieht dann so aus, als sei hier sehr viel Positivität. In Wirklichkeit findet aber nur ein Kampf statt.
Nun gibt es also Gedanken, die sind noch völlig von negativen Gedanken umgeben und es gibt Gedanken, welche davon schon freier sind.
Natürlich könnte es auch umgekehrt sein, und da wo "weniger" Energie ist, ist "das heilige, oder geheilte Feld".
Nur ist die Frage: Wie bewerte ich "viel Energie" oder "wenig Energie"? Aber, ich will niemanden verwirren!
Ein Beispiel: Der Gedanke: "Dieses Leben ist nichts wert" (vielleicht weil es ein Geschenk war?) enthält
sehr wenig Energie, ja er lädt förmlich dazu ein, dieses Leben (gewaltsam) zu beenden.
Mörder und Selbstmörder tragen diesen Gedanken in sich.
Der Gedanke: "Dieses Leben ist ein wunderbares Geschenk an mich von Gott - überreicht
durch meine Eltern." trägt unglaublich viel Energie in sich, denn er verweist auf eine Adresse,
die größer ist als meine "kleine Welt".
Ich habe durch diese "Höhere Macht" die Möglichkeit, negative Gedanken verwandeln zu lassen. Das hilft bei dem oben genannten Problem der Vergiftung meiner kleinen Welt. Und ich habe zusätzlich die Möglichkeit, mich für alles, was Gott mir so am Tag vorbeischickt, zu bedanken. Damit verfalle ich nicht dem Gedanken, ich sei der, der alles macht und regelt. Das ist auch sehr entlastend, weil ich damit nicht für alles die Verantwortung zu tragen habe - ausser eben für meine eigene, kleine Welt!
michaelberlin am 28. März 11
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